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Saint-Malo: Rundgang auf der Stadtmauer

Kurzfakten

  • Rundgang: Wehrgänge um die Altstadt Intra-Muros
  • Geschichte: Anfänge der Mauern im 12. Jahrhundert
  • Aussicht: Hafen, Bucht, Strände und vorgelagerte Inseln
  • Bauwerk: Mauerabschnitt Saint-Thomas als Teil des Wehrgangs

Lage und Charakter

Der Rundgang auf den Mauern führt um die befestigte Altstadt Intra-Muros und macht Saint-Malos Lage zwischen Hafen und Meer erfahrbar. Tore und Rampen verbinden den Wehrgang mit den Straßen von Intra-Muros.

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Geschichte am Wasser

Die Stadtmauer entstand in ihren Anfängen im 12. Jahrhundert, lange vor dem späteren Ruf Saint-Malos als Stadt der Korsaren. Die Wehrgänge wurden über die Jahrhunderte zum prägenden Rand der Altstadt. Von oben sieht man, wie der befestigte Stadtkern vom Hafenbecken, den Stränden und der Bucht umgeben wird. Die Mauern sind nicht nur ein Denkmal, sondern geben auch eine klare Orientierung für den Rundgang. Innerhalb der Mauern liegt die Altstadt mit ihren engen Gassen.

Weg und Orientierung

Zugänge am Château und an den Toren der Altstadt führen hinauf auf die Wehrgänge. Von dort verläuft der Weg an Türmen, Bastionen und Mauerabschnitten entlang. Die Aussicht wechselt zwischen den Dächern von Intra-Muros und dem offenen Meer. Bei klarem Wetter reicht der Blick in Richtung der Inseln vor der Küste. Einzelne Abschnitte lassen sich als kürzere Runde gehen; für den vollständigen Umlauf sollte man Zeit einplanen. Weitere Rundwege am Wasser bieten einen Vergleich zur Stadtmauer.

Ein gut erkennbarer Einstieg liegt an der Porte Saint-Thomas hinter der Place Chateaubriand. Von dort führt der Wehrgang zunächst mit Blick auf den Strand von Sillon und das Fort National. An der Tour Bidouane weitet sich der Blick über die Bucht und die vorgelagerten Inseln. Weiter südlich liegt der Bastion de Hollande oberhalb des Strands von Bon Secours; dort ist auch das bekannte Meerwasserbecken in die Küste eingebunden. Zum Abschluss führen die Mauern an der Grand’ Porte und der Porte Saint-Vincent vorbei zurück in den Bereich des Schlosses. Der Rundgang ist insgesamt etwa 1,8 Kilometer lang. Drei Rampen bieten Zugänge: am Bastion Saint-Philippe, an der Rampe des Moulins Colin und an der Rampe Vauban.

Was den Spaziergang ausmacht

Die Mauer ist auch ein praktischer Orientierungskreis: Man kann einzelne Tore als Startpunkte wählen und jederzeit in die Straßen von Intra-Muros hinabsteigen. In der Höhe wird die Lage der Stadt als befestigter Hafen unmittelbar verständlich. Der Rundgang ist besonders eindrücklich, weil dieselben Mauern zugleich Grenze und Aussichtspunkt sind. Landwärts betrachtet schließen sie die Altstadt ein; seewärts rahmen sie die Bucht. Wer danach weiter durch die Straßen geht, kann die Perspektive auf die Altstadt wechseln und die Häuser, Tore sowie den Hafen aus der Nähe betrachten.

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