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Maria-Theresien-Straße – Innsbruck

Kurzfakten: Maria-Theresien-Straße

  • Neustadt südlich der Altstadt, 1281 erworben
  • Seit 1873 nach Maria Theresia benannt
  • Barocke Häuserzeilen prägen die Straße
  • Triumphpforte bildet den südlichen Abschluss

Die Neustadt südlich der Altstadt

Die Maria-Theresien-Straße liegt in der Neustadt, die Innsbruck 1281 südlich der damaligen Altstadt erwarb. Lange blieb das Gebiet nur locker bebaut; erst im 17. Jahrhundert verdichtete sich die Bebauung. Die südliche Erweiterung wurde damit schrittweise zu einem eigenständigen Stadtteil zwischen dem älteren Kern und dem offenen Stadtrand. Der Brand von 1620 unterbrach diese Entwicklung; beim Wiederaufbau entstanden Häuserzeilen im Stil der Barockzeit. Die erhaltene Abfolge geht auf Bauphasen des 17. und 18. Jahrhunderts zurück. Das erklärt den Wechsel zwischen älteren Palais und später veränderten Häusern entlang einer durchgehenden Achse. Der Straßenname Maria-Theresien-Straße ist seit 1873 belegt. Damit erzählt die Achse nicht nur von einer einzelnen Bauphase, sondern von der Erweiterung Innsbrucks über den älteren Stadtkern hinaus. An der Herzog-Friedrich-Straße schließen Neustadt und Altstadt aneinander an.

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Häuserzeilen und markante Bauten

Beim Gang durch die Straße fallen die geschlossenen Häuserfronten und die barocken Palais ins Auge. Als konkrete Wegmarken nennt das Stadtarchiv unter anderem das Palais Sarnthein, das Palais Fugger-Taxis, das Alte Landhaus, das Servitenkloster und die Spitalskirche. Die Bauwerke liegen entlang der Achse und machen unterschiedliche Abschnitte leicht unterscheidbar. Statt die Straße nur als Einkaufsweg wahrzunehmen, lohnt es sich, den Blick abwechselnd auf die gesamte Häuserzeile und auf einzelne Fassaden zu richten. So wird die Neustadt als gewachsener Teil der Innenstadt sichtbar.

Triumphpforte und verkehrsberuhigte Flaniermeile

Am südlichen Ende steht die Triumphpforte, die den Abschluss der Straßenachse markiert. Die Neustadt grenzt im Norden an die Altstadt; der Übergang liegt bei der Herzog-Friedrich-Straße. Geschäfte und Cafés prägen heute die Flaniermeile. Seit 2010 ist die Straße verkehrsberuhigt. Dadurch lässt sich die Abfolge der Häuser und Plätze zu Fuß verfolgen, ohne den südlichen Endpunkt aus dem Blick zu verlieren. Die Straße verbindet somit historische Stadterweiterung und heutige Nutzung als zentralen öffentlichen Raum.

Von der Triumphpforte zur Altstadt

Beginnen Sie an der Triumphpforte und gehen Sie nordwärts. Unterwegs dienen Palais Sarnthein, Palais Fugger-Taxis, Altes Landhaus, Servitenkloster und Spitalskirche als aufeinanderfolgende Orientierungspunkte. Am nördlichen Ende führt die Herzog-Friedrich-Straße in die Altstadt. Der Weg macht die Grenze zwischen Neustadt und älterem Kern nachvollziehbar: Die breite Achse endet nicht abrupt, sondern geht in ein dichteres Gassennetz über. Die Maria-Theresien-Straße zählt zu den Straßen und Boulevards; nördlich schließen die Quartiere und Altstädte an. Weitere Wege am Wasser sammeln die Promenaden und Uferwege.

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