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Republic Street – Valletta

Kurzfakten: Republic Street

  • Hauptachse der schachbrettartig angelegten Hauptstadt Valletta
  • Valletta wurde nach der Belagerung von 1565 ab 1566 gegründet
  • Die Straße durchquert die Halbinsel zwischen City Gate und Fort Saint Elmo
  • Paläste, Kirchen und Plätze liegen entlang des Weges

Eine geplante Hauptstadt aus dem 16. Jahrhundert

Republic Street ist die markante Längsachse Vallettas. Nach der Belagerung Maltas im Jahr 1565 begann der Johanniterorden 1566 mit dem Bau einer neuen, befestigten Hauptstadt. Militäringenieure planten ein regelmäßiges Straßennetz auf der schmalen, hügeligen Halbinsel zwischen zwei Naturhäfen. Beim Spaziergang fällt deshalb auf, wie die Straße die Stadt in einer klaren Linie durchzieht und zugleich an Kreuzungen überraschende Blickachsen öffnet.

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Zwischen Stadttor und Meer

Vom City Gate führt die Straße in Richtung des östlichen Endes der Halbinsel. Der Weg ist nicht nur eine Einkaufsstraße, sondern eine Folge öffentlicher Räume: Plätze, Kirchen und große Ordensbauten erscheinen zwischen den engeren Fassadenabschnitten. Wer stadteinwärts beginnt, kann nach wenigen Minuten die regelmäßige Ordnung des Straßennetzes erkennen; der Blick nach Osten führt immer wieder zum Hafenraum und zur Küste.

Fassaden, Plätze und öffentliche Gebäude

Die Bebauung erzählt von Vallettas Rolle als religiöses, ziviles und militärisches Zentrum. Die UNESCO nennt mehr als 300 Denkmäler in der kompakten Stadt, darunter die St John’s Co-Cathedral und Ordensherbergen aus der Gründungszeit. An Republic Street treten solche Großbauten in Beziehung zu schmalen Wohnhäusern und kleinen Plätzen. Der Wechsel zwischen repräsentativen Fassaden und dem normalen Straßenleben ist besonders gut von einer der rechtwinkligen Querstraßen aus zu sehen. UNESCO beschreibt die Stadt als einheitliche Renaissancegründung mit zahlreichen Bauten aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Auf der Republic Street begegnen Besucher repräsentativen Fassaden und monumentalen Eingängen, aber auch dem alltäglichen Straßenleben der Hauptstadt. Die historische Architektur steht nicht isoliert: Cafés, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen machen den Straßenzug zu einem genutzten Teil der heutigen Stadt.

Die Straße als Rundgang durch Valletta

Für eine klare Orientierung eignet sich der Gang vom City Gate ostwärts; unterwegs bieten Plätze und markante Gebäude natürliche Haltepunkte. Die Folge von Kreuzungen macht es leicht, den geplanten Rasterplan zu erkennen: Die Hauptachse bleibt gerade, die Seitenwege laufen rechtwinklig auf sie zu. Gehen Sie bis in die Nähe des Fort Saint Elmo und kehren Sie durch eine Querstraße zurück, um auch die Abhänge zum Hafen wahrzunehmen. Wer weiter durch die befestigte Halbinsel spaziert, kann die Quartiere und Altstädte als nächsten Schwerpunkt wählen; am Wasser setzen Promenaden und Uferwege den Weg fort. Die Hauptachse gehört zu den Straßen und Boulevards der Stadt. Die Straße lässt sich in beide Richtungen begehen und mit dem südlichen und nördlichen Hafenumfeld verbinden. Achten Sie auf die steilen Querstraßen, die vom erhöhten Stadtrücken zu den Ufern abfallen.

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