Urlaub auf der Krim


Warum eigentlich nicht mal den Sommer in der Ukraine verbringen? Die Krim ist ein schönes Reiseziel.

Die ukrainische Halbinsel im Schwarzen Meer ist schon lange ein bevorzugtes Urlaubsziel für viele Europäer – allerdings aus dem Osten. Das gesunde Klima, die Zeugnisse alter Kulturen und die inzwischen gut ausgebauten Ferienregionen entlang der langen Schwarz-Meer Strände machen eine Krim Reise durchaus überlegenswert.

Seit der „orangenen Revolution“ ist kein Visum für eine Reise auf die Krim mehr erforderlich. Bürokratische Hemmnisse, die einen Urlaub dort ansonsten einfach nur Kompliziert gemacht haben, sind damit weggefallen. In den letzten Jahren haben viele Neubauten bei den Hotels auf der Krim die Qualität der Unterkünfte stark verbessert. Selbst einige der großen, deutschen Reiseveranstalter haben die neuen Hotels auf der Krim inzwischen in ihr Repertoire aufgenommen. Bis heute allerdings wählen erfahrene Krim Urlauber lieber ein günstiges Ferienhaus – eine Datscha - als Unterkunft – auch wenn diese oft nur vor Ort zu mieten sind. 

Entlang der Südküste der Krim reihen sich die Kurorte mit Sanatorien und Ferienzentren. Yalta, Feodossija, Jewpatoria oder die alte Hafenstadt Sewastopol rüsten sich mit lokalen Angeboten regelmäßig im Sommer für den Touristenanstrom. Sie präsentieren sich als moderne Städte, die ihre Besucher willkommen heißen. 

Ein wenig im Landesinneren finden sich die Weinregionen mit dem bekannten Nowjie Swet bei Sudak oder dem Wein - Forschungsinstitut Massandra bei Jalta. Auch das berühmte „Schwalbennest“ – ein Lustschlösschen auf den Klippen bei Jalta – ist ein Muss bei jedem Krim-Urlaub. Dazu kommt antike Geschichte, manifestiert in alten Genueser Festungen oder griechischen Tempel-Überresten, die sich an allen Ecken und Enden finden. Das weite Naturschutzgebiet von Koktebel mit seinen einmaligen Landschaften lädt nicht nur Wanderer und Fotografen ein. 

Es lohnt sich, einen Urlaub in der Ukraine auf der Krim in Erwägung zu ziehen. Die Anreise geschieht entweder mit der Bahn – oder bequem über den Internationalen Flughafen von Simferopol. Und von dort dann weiter mit dem einmaligen Trolleybus – einer lebendigen Sehenswürdigkeit im Süden der Krim …. 

Geschrieben von markus am Mittwoch, 10. Januar 2007 mit Kein Kommentar.

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